Gitarrenspieler, 1911,
Bleistift, Zeichenpapier, 31 x 22,5 cm
unsigniert, Gmelin Z 848
Westfälisches Landesmuseum für
Kunst- und Kulturgeschichte, Münster
(Inv.-Nr. 57-3 KdZ 698), erworben 1957
Provenienz: Erich Stenner, Bielefeld;
Künstlernachlass
Ausstellung: Achberg 2007
Literatur: Gmelin 1975, S. 31; Bielefeld
2003, S. 263, Reip schläger, S. 68,
Anm. 3; von Maur / Pöhlmann 2006,
S. 157, Abb. 83; S. 186, Anm. 20;
Achberg 2007, Kat.-Nr. 47, Abb. S. 47,
von Maur, S. 46
Brief vom 11. 12. 1911: „Heute morgen
habe ich einen Guitarrenspieler angefangen
zu malen. Wenn er gut wird,
schicke ich ihn nächstes Frühjahr in
die Secessionsausstellung nach München.
Ich habe eine alte Guitarre aus der
Kostümkammer der Akademie. Leider
hat sie nur noch eine Saite, sonst
würde ich tüchtig üben. Oben die Haken
sind auch nicht mehr dran, sonst hätte
ich schon lange Saiten aufgespannt.“
Brief vom 23. 12. 1911: „Die alte
Guitarre aus der Schule habe ich neu
bespannt, da aber unten die Löcher
sehr abgewetzt sind, halten die Saiten
nicht recht. Wenn Du darum, lieber
Bruder Fritz, die Guitarre von dem
Barbier bekommen kannst, bitte ich
sie doch für mich kaufen zu wollen.
Du kannst sie mir dann per Nachnahme
zuschicken. Ich werde dann ein paar
Stunden nehmen, denn ganz ohne
Anleitung allein nach der Schule lernt
man es eben doch nicht recht.“
Vorstudie zu dem verlorenen Gemälde
„Der Gitarrenspieler“, 1911, WV 196